Solidarität mit linkeseite.de:
einige werden es auf linkeseite.de gelesen haben...
wieder einmal kam eine abmahnung mit unterlassungsverfügung ins haus geflattert, deren endgültige kosten noch gar nicht abzusehen sind.
inhaltlich drehte es sich um einen demoaufruf einer gruppe aus frankfurt/oder und einer darin aufgestellten behauptung, die so anscheinend nicht zutraf. eine tageszeitung aus frankfurt/oder nahm dies zum anlass, uns anwaltlich dann derart unter druck zu setzen.
es war nicht die erste und auch sicherlich nicht die letzte dieses jahr. es ist auch nicht ausschliesslich linkeseite.de von diesen vorgehensweisen betroffen.
als konsequenz hieraus werde ich nun linkeseite zum 15.10.04 vom netz nehmen, sollte sich nicht bis dahin eine rechtlich stabilere und finanziell abgesicherte möglichkeit der verbreitung auftun.
schliesslich sind auch die bisher etwa 30.000 veröffentlichten seiten auf linkeseite.de mit texten u.ä. juristischer spitzfindigkeit und repression ausgesetzt.
diese neue qualität der repression, kriminalisierung und finanzieller ausblutung–mit teilweise horrenden ordnungsgeldern im wiederholungsfall (in diesem fall 250.000 euro)–kann alle und jeden treffen und scheint eine einfache aber inzwischen durchhaus wirksame möglichkeit geworden zu sein, unliebsame projekte bzw. internetseiten aus dem internet zu verbannen und hier ist sicher auch eine steigende tendenz zu befürchten.
auch wenn viele meinen, durch werbung etc. werden hier millionen gescheffelt–dem ist mitnichten so. die finanzierung des ganzen projekts war ein allmonatlicher kampf–nichts ist so einfach wie es scheint!
finanzielle spielräume oder gar reserven gibt es keine.
die in solchen fällen dringend und vor allem schnelle form der solidarität gibt es nicht oder nur zu einem minimalen anteil.
linkeseite hat in den letzten 5 1/2 jahren seit onlinebestehen weit mehr erreicht als eigentlich erhofft. diskussion, agitation, information und mobilisierung–all dies hat sich auf linkeseite strömungsübergreifend kanalisiert.
projekten, initiativen aber auch einzelpersonen wurde eine plattform mit weit mehr als 100.000 seitenaufrufen monatlich geboten, ihre pressemitteilungen oder aufrufe einem breiten nutzerinnen und nutzerkreis vorzustellen.
die wenigsten wissen, dass hinter linkeseite keine redaktionscrew steckt, sondern einfach nur ein mensch, der teilweise tage und nächte vor dem rechner verbringt.
es gab keine endlosdiskussionen um inhalte. texte wurden unzensiert veröffentlicht, auch wenn deren inhalt oft nicht der eigenen überzeugung entsprach.
wie viele andere projekte sind aufgrund ihrer eigenen gruppendynamik nicht mehr oder nur noch teilweise existent?
etwas entscheidendes allerdings wurde in den ganzen jahren nicht erreicht–zu vermitteln, daß linkeseite ein projekt ist, welches nur von und mit den nutzerinnen und nutzern existieren kann.
fazit: letztendlich steht mensch so gut wie alleine da
auch mehrmalige versuche, eine art redaktion aufzubauen fanden meist aus angst vor möglicher kriminalisierung bei genossinnen und genossen bislang kein interesse.
aber auch selbstkritik ist angebracht. der größte fehler war, das hosting von linkeseite in deutschland. auch wenn es zu beginn beabsichtigt war, hat sich dieses durch die veränderte gesetzeslage als grundlegend falsch herausgestellt, denn dadurch ist das ganze projekt personell und technisch angreifbar geworden.
allein machen sie dich eben doch ein....
dann war da noch: ganze 124,53 euros kamen bisher an soligeldern! den verursachern hier herzlichen dank!
wer fragen hat: 0173-7673544
Momentan ist nicht nur der puk e.V. von einer einstweiligen Verfügung betroffen, sondern auch der Betreiber des Internet-Projekts www.linkeseite.de
Wir dokumentieren an dieser Stelle die Erklärung von linkeseite.de, auch zu finden unter
<a href=http://www.linkeseite.de target=_blank target=_new>http://www.linkeseite.de</a>
einige werden es auf linkeseite.de gelesen haben...
wieder einmal kam eine abmahnung mit unterlassungsverfügung ins haus geflattert, deren endgültige kosten noch gar nicht abzusehen sind.
inhaltlich drehte es sich um einen demoaufruf einer gruppe aus frankfurt/oder und einer darin aufgestellten behauptung, die so anscheinend nicht zutraf. eine tageszeitung aus frankfurt/oder nahm dies zum anlass, uns anwaltlich dann derart unter druck zu setzen.
es war nicht die erste und auch sicherlich nicht die letzte dieses jahr. es ist auch nicht ausschliesslich linkeseite.de von diesen vorgehensweisen betroffen.
als konsequenz hieraus werde ich nun linkeseite zum 15.10.04 vom netz nehmen, sollte sich nicht bis dahin eine rechtlich stabilere und finanziell abgesicherte möglichkeit der verbreitung auftun.
schliesslich sind auch die bisher etwa 30.000 veröffentlichten seiten auf linkeseite.de mit texten u.ä. juristischer spitzfindigkeit und repression ausgesetzt.
diese neue qualität der repression, kriminalisierung und finanzieller ausblutung–mit teilweise horrenden ordnungsgeldern im wiederholungsfall (in diesem fall 250.000 euro)–kann alle und jeden treffen und scheint eine einfache aber inzwischen durchhaus wirksame möglichkeit geworden zu sein, unliebsame projekte bzw. internetseiten aus dem internet zu verbannen und hier ist sicher auch eine steigende tendenz zu befürchten.
auch wenn viele meinen, durch werbung etc. werden hier millionen gescheffelt–dem ist mitnichten so. die finanzierung des ganzen projekts war ein allmonatlicher kampf–nichts ist so einfach wie es scheint!
finanzielle spielräume oder gar reserven gibt es keine.
die in solchen fällen dringend und vor allem schnelle form der solidarität gibt es nicht oder nur zu einem minimalen anteil.
linkeseite hat in den letzten 5 1/2 jahren seit onlinebestehen weit mehr erreicht als eigentlich erhofft. diskussion, agitation, information und mobilisierung–all dies hat sich auf linkeseite strömungsübergreifend kanalisiert.
projekten, initiativen aber auch einzelpersonen wurde eine plattform mit weit mehr als 100.000 seitenaufrufen monatlich geboten, ihre pressemitteilungen oder aufrufe einem breiten nutzerinnen und nutzerkreis vorzustellen.
die wenigsten wissen, dass hinter linkeseite keine redaktionscrew steckt, sondern einfach nur ein mensch, der teilweise tage und nächte vor dem rechner verbringt.
es gab keine endlosdiskussionen um inhalte. texte wurden unzensiert veröffentlicht, auch wenn deren inhalt oft nicht der eigenen überzeugung entsprach.
wie viele andere projekte sind aufgrund ihrer eigenen gruppendynamik nicht mehr oder nur noch teilweise existent?
etwas entscheidendes allerdings wurde in den ganzen jahren nicht erreicht–zu vermitteln, daß linkeseite ein projekt ist, welches nur von und mit den nutzerinnen und nutzern existieren kann.
fazit: letztendlich steht mensch so gut wie alleine da
auch mehrmalige versuche, eine art redaktion aufzubauen fanden meist aus angst vor möglicher kriminalisierung bei genossinnen und genossen bislang kein interesse.
aber auch selbstkritik ist angebracht. der größte fehler war, das hosting von linkeseite in deutschland. auch wenn es zu beginn beabsichtigt war, hat sich dieses durch die veränderte gesetzeslage als grundlegend falsch herausgestellt, denn dadurch ist das ganze projekt personell und technisch angreifbar geworden.
allein machen sie dich eben doch ein....
dann war da noch: ganze 124,53 euros kamen bisher an soligeldern! den verursachern hier herzlichen dank!
wer fragen hat: 0173-7673544
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