Das ist Barbarei!: Man muss nicht die politisch-ökonomischen oder religiös-kulturellen Positionen der Attentäter von New York und Washington teilen, um festzustellen, dass die jetzt für die Anschläge verantwortlich gemachten Länder auf der politischen Landkarte zu den Verlierern gehören.
Die Medien zeichnen nach dem Attentat diese Länder unisono als „erklärte Feinde der zivilisierten Welt“. Als Beweis dient eine Handvoll jubelnder Palästinenser. So funktioniert Kriegspropaganda. In einem Nebensatz bei 3sat erfährt man vielleicht, dass das Flugzeug bei Pittsburgh vom US-Militär abgeschossen wurde. Als mögliche Ziele werden genannt: Camp David oder das Weiße Haus. Dass in Pittsburgh auch ein Atomkraftwerk steht, wird erst gar nicht erwähnt. Die Journaille entblödet sich nicht, eifrig jeden Auswurf Prominenter widerzugeben, sei er auch noch so schwachsinnig. Hauptsache, es kann Betroffenheit geheuchelt werden.
Und zahlreiche dieser Menschenfreunde zünden Lichterketten an in dieser kalten kalten Welt und stimmen ohne Widerspruch ein in den Abgesang des „Krieg-Geil“-Gebrülls.Diese „Auseinandersetzung“ um die Schrecken des Attentats sind auf dem Niveau „Gut gegen Böse“ angekommen. „Wir“ sind dabei selbstverständlich die Guten, die „freiheitlichen zivilisierten Völker“. Das Bild vom Bösen wird verkörpert durch den ehemals vom CIA finanzierten und ausgebildeten Usamar Bin-Laden oder auch Saddam Hussein. Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus wird in Wirklichkeit aber Krieg geführt gegen die in Armut gehaltenen Länder von Südamerika über Afrika bis Asien.
Als hätten sie darauf gewartet, rührten die Vereinigten Staaten von Amerika augenblicklich die Kriegstrommeln. Der Schrei nach „Rache“ ertönte unmittelbar nach der Katastrophe vom 11. September 2001. Dieser Schrei blieb nicht ungehört. Kaum hatten Taliban und wohl auch Usamar Bin-Laden die eigene Beteiligung an den Anschlägen dementiert, nutzten vom Westen unterhaltene Gegner der Taliban die Gelegenheit und griffen Kabul mit Raketen an. Und auch Israel beschoss die palästinensische Zentralverwaltung unmittelbar. Man bekommt das mit, was man mitbekommen soll.
Terrorismus hat Methode
Die NATO, allen voran die USA, wollen Terrorismus bekämpfen, mit aller Gewalt. Und los geht die Hatz auf die „Terroristen“ dieser Erde: Verschärfung der Maßnahmen, Ausbau von Polizei und Geheimdiensten, Aufstockungen des Verteidigungshaushalts, Abhören jedes Furzes ob im Internet, per Post oder Telefon. Alles was recht(s) ist, ist mit diesem vermeintlichen Kampf gegen Terrorismus legitim. Auch vor terroristischen Mitteln wird nicht halt gemacht. Bloß wird das eben gut verpackt oder gar nicht.Wenn man auf diese an Überheblichkeit, Respektlosigkeit und Dummheit kaum zu überbietende Weise alle gegnerischen Kräfte in einen Sack wirft und sie dann kollektiv als „Terroristen“ bezeichnet, bleibt es nur eine Frage der Zeit, wann die nächste Gruppierung, die mit dem Rücken zur Wand steht, eine erneute Bluttat anrichtet.
Ein altes deutsches Sprichwort lautet: „Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder heraus!“
Und zahlreiche dieser Menschenfreunde zünden Lichterketten an in dieser kalten kalten Welt und stimmen ohne Widerspruch ein in den Abgesang des „Krieg-Geil“-Gebrülls.Diese „Auseinandersetzung“ um die Schrecken des Attentats sind auf dem Niveau „Gut gegen Böse“ angekommen. „Wir“ sind dabei selbstverständlich die Guten, die „freiheitlichen zivilisierten Völker“. Das Bild vom Bösen wird verkörpert durch den ehemals vom CIA finanzierten und ausgebildeten Usamar Bin-Laden oder auch Saddam Hussein. Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus wird in Wirklichkeit aber Krieg geführt gegen die in Armut gehaltenen Länder von Südamerika über Afrika bis Asien.
Als hätten sie darauf gewartet, rührten die Vereinigten Staaten von Amerika augenblicklich die Kriegstrommeln. Der Schrei nach „Rache“ ertönte unmittelbar nach der Katastrophe vom 11. September 2001. Dieser Schrei blieb nicht ungehört. Kaum hatten Taliban und wohl auch Usamar Bin-Laden die eigene Beteiligung an den Anschlägen dementiert, nutzten vom Westen unterhaltene Gegner der Taliban die Gelegenheit und griffen Kabul mit Raketen an. Und auch Israel beschoss die palästinensische Zentralverwaltung unmittelbar. Man bekommt das mit, was man mitbekommen soll.
Terrorismus hat Methode
Die NATO, allen voran die USA, wollen Terrorismus bekämpfen, mit aller Gewalt. Und los geht die Hatz auf die „Terroristen“ dieser Erde: Verschärfung der Maßnahmen, Ausbau von Polizei und Geheimdiensten, Aufstockungen des Verteidigungshaushalts, Abhören jedes Furzes ob im Internet, per Post oder Telefon. Alles was recht(s) ist, ist mit diesem vermeintlichen Kampf gegen Terrorismus legitim. Auch vor terroristischen Mitteln wird nicht halt gemacht. Bloß wird das eben gut verpackt oder gar nicht.Wenn man auf diese an Überheblichkeit, Respektlosigkeit und Dummheit kaum zu überbietende Weise alle gegnerischen Kräfte in einen Sack wirft und sie dann kollektiv als „Terroristen“ bezeichnet, bleibt es nur eine Frage der Zeit, wann die nächste Gruppierung, die mit dem Rücken zur Wand steht, eine erneute Bluttat anrichtet.
Ein altes deutsches Sprichwort lautet: „Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder heraus!“
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