puk-Webhosting: Ende des puk-Webhostings! Seit dem 1. April 2008 (!) wurde das puk-Webhosting abgeschaltet. Dieser Schritt wurde bereits Ende vergangen Jahres von uns angekündigt. Alle Homepages unter http://www.puk.de/<gruppenname>/ sind ab sofort nicht mehr erreichbar.
Bei www.puk.de konnten politisch, kulturell und sozial engagierte Initiativen seit 1996 kostenlos ihre Homepages hosten. Unser Ansatz als studentisches Projekt dafür war (und ist es), ein unabhängiges Medium zu schaffen, in dem unzensierte und nichtkommerziell geprägte Diskussionen über Politik und Kultur stattfinden können.
Das Hosting für engagierte Initiativen unter www.puk.de war dabei niemals an die Zahlung von Geld geknüpft und finanzierte sich über die vielen Jahre aus eigener Tasche (und – leider – mit Hilfe sehr magerer Spenden).
Im Laufe der Jahre führte dies jedoch – neben den Kosten für den technischen Unterhalt – auch zu hohen Kosten bei mehreren gerichtlichen und vorgerichtlichen Auseinandersetzungen, in denen wir (der Verein und als öffentliche Privatpersonen) meist Beschuldigte waren. Konkret wurde uns mehrmals vorgeworfen, die durch Dritte veröffentlichten Beiträge selbst erstellt zu haben (ohne dass wir jemals Kenntnis davon hatten) und deswegen auch strafrechtlich belangt wurden.
Oder wir dienten der Justiz zwangsweise als Lieferant sensibler Daten bei Verfahren Dritter (z. B. Hausdurchsuchung bei puk). Ein Zustand, den wir nicht mittragen können und wollen.
Dass Überwachungswille durch den Staat nicht nur eine Tendenz ist, belegt die offene Repression von Netzprojekten durch Polizei und Justiz. Damit offenbart sich die „Demokratur“ in Deutschland, mit ihren Organen und einer gezielten Klassenjustiz, der Rede- und Meinungsfreiheit zunehmend – und möglichst auf Dauer – den Boden für den notwendigen Austausch untereinander zu entziehen. Beispiele der Praxis sind die erzwungene Vorratsdatenspeicherung, gezielte Abschaltung unliebsamer Inhalte und dergleichen mehr.
Wir laden alle ein, sich über das Neue Historische Projekt bei uns zu informieren und an unserer Diskussion aktiv teilzunehmen!
http://www.puk.de (Politik und Kultur), Göttingen, März 2008
Die Mehrzahl der Gruppen haben bereits Ersatz gefunden. Für die Nachzügler bleiben die FTP-Zugänge jedoch noch 14 Tage erhalten, um Daten sichern zu können.
2 Gründe sind Ursache unserer Entscheidung:
- Umzug der Technik an einen neuen Standort: Der bisherige Server-Standort wird aufgelöst. Das von uns seit mehr als 10 Jahren angebotene kostenlose Web-Hosting ist nicht mehr möglich (auch nicht kostenpflichtig!).
- Abschaffung von Grundrechten: Die Informations- und Meinungsfreiheit wird ausgehöhlt und verkommt durch restriktive Maßnahmen wie der sogenannten Vorratsdatenspeicherung und der damit verbundenen Überwachungs-Möglichkeit gesetzlich legitimiert zum Überwachungsstaat. Die Stasi war ein Witz dagegen!
Weitere Fragen bitte an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Bei www.puk.de konnten politisch, kulturell und sozial engagierte Initiativen seit 1996 kostenlos ihre Homepages hosten. Unser Ansatz als studentisches Projekt dafür war (und ist es), ein unabhängiges Medium zu schaffen, in dem unzensierte und nichtkommerziell geprägte Diskussionen über Politik und Kultur stattfinden können.
Das Hosting für engagierte Initiativen unter www.puk.de war dabei niemals an die Zahlung von Geld geknüpft und finanzierte sich über die vielen Jahre aus eigener Tasche (und – leider – mit Hilfe sehr magerer Spenden).
Im Laufe der Jahre führte dies jedoch – neben den Kosten für den technischen Unterhalt – auch zu hohen Kosten bei mehreren gerichtlichen und vorgerichtlichen Auseinandersetzungen, in denen wir (der Verein und als öffentliche Privatpersonen) meist Beschuldigte waren. Konkret wurde uns mehrmals vorgeworfen, die durch Dritte veröffentlichten Beiträge selbst erstellt zu haben (ohne dass wir jemals Kenntnis davon hatten) und deswegen auch strafrechtlich belangt wurden.
Oder wir dienten der Justiz zwangsweise als Lieferant sensibler Daten bei Verfahren Dritter (z. B. Hausdurchsuchung bei puk). Ein Zustand, den wir nicht mittragen können und wollen.
Dass Überwachungswille durch den Staat nicht nur eine Tendenz ist, belegt die offene Repression von Netzprojekten durch Polizei und Justiz. Damit offenbart sich die „Demokratur“ in Deutschland, mit ihren Organen und einer gezielten Klassenjustiz, der Rede- und Meinungsfreiheit zunehmend – und möglichst auf Dauer – den Boden für den notwendigen Austausch untereinander zu entziehen. Beispiele der Praxis sind die erzwungene Vorratsdatenspeicherung, gezielte Abschaltung unliebsamer Inhalte und dergleichen mehr.
Diesen veränderten Bedingungen geschuldet, müssen wir unser Konzept anpassen:
- Zum 1.4.2008 werden alle Homepages bei www.puk.de/<gruppenname>/ gelöscht!
- Wir bitten alle Initiativen, sich sofort um Ersatz zu bemühen!
Die Zukunft von Politik und Kultur
Unsere Community unter www.puk.de wird sich auch künftig als Medium zur Diskussion über gesellschaftliche Alternativen anbieten. Wir stellen unser Projekt noch enger als bisher an die Entwicklung des Neuen Historischen Projektes (Sozialismus des 21. Jahrhunderts). Und zusätzlich als Informationsquelle für hier meist nicht zugängliche Nachrichten – direkt aus Lateinamerika.Wir laden alle ein, sich über das Neue Historische Projekt bei uns zu informieren und an unserer Diskussion aktiv teilzunehmen!
http://www.puk.de (Politik und Kultur), Göttingen, März 2008












